Pressestimmen
Sängerkrieg auf Hoher See

Der versierte Musikfilmemacher Ralf Pleger war bei diesem skurril anmutenden, aber eigentlich hochseriösen "Sängerkrieg auf Hoher See" zwischen Meereswellen und Wogen des Gesangs dabei. Er wahrt, umschwallt von hochdramatischen Opernausschnitten, dezent den Abstand. Natürlich kommen bei den jungen Sängern Naivität und Abgebrühtheit durch, man spürt den Spaß an der extremen Situation, an der exotischen Kulisse, auch die Wut über die Tafel, an der gnadenlos die Bewertungen öffentlich werden: viele Punkte für manche, gar keine für andere. Aber Pleger und seine Kamera werden nie penetrant. Ihm geht es um die besonderen Umstände des ungewöhnlichen Schauplatzes.
DIE WELT

Plegers Film macht trotz der Bildopulenz deutlich: Der Trip ist kein Vergnügen. Er bietet den Sängern eine Chance und die Vorbereitung auf den Konkurrenzkampf im Berufsleben.
HAMBURGER ABENDBLATT