Pressestimmen
Anne-Sophie Mutter Dynamik eines Welterfolgs

Filmemacher Ralf Pleger begleitete Deutschlands berühmteste Geigerin ein Jahr lang. „Dynamik eines Welterfolgs“ zeigt den Menschen hinter der Künstlerin.
BILD, 21. April 2008


Ein facettenreiches, spannendes Porträt.
Hamburger Abendblatt, 16. Januar 2008


Den Medienvertretern macht es Anne-Sophie Mutter für gewöhnlich nicht einfach. Sie hat ein strenges Auge darauf, welches Bild von ihr in der Öffentlichkeit kursiert; sie bestimmt denn auch, welche Bilder von ihr veröffentlicht werden dürfen. Umso erstaunlicher, dass Ralf Pleger mit seiner knapp einstündigen Dokumentation „Anne-Sophie Mutter – Dynamik eines Welterfolgs“ das leichthändige Porträt einer bescheidenen, verwundbaren, nachdenklichen Künstlerin gelungen ist, der jegliche Allüren fremd zu sein scheinen. ... Mit dynamischen Schnitten werden Arbeitssituationen aneinandergefügt, Wegbegleiter befragt. ... Mit ihrem Ex-Ehemann und Förderer, dem 35 Jahre älteren Komponisten André Previn, parliert Mutter lebhaft über ihre Arbeit – die geistesgegenwärtige, bisweilen poetische Kamera zeigt beide bei der konzentrierten Arbeit an einem neuen Werk Previns, das in Boston Uraufführung haben wird. ... Ralf Plegers Film lässt durch seinen brillanten Ton die Konzertausschnitte zum Genuss werden und zeigt uns Frau Mutter als eine experimentierfreudige Sucherin, die mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht.
Rheinischer Merkur, 1. Mai 2008


Am Ende des Films wird Anne-Sophie Mutters Besuch im Tinguely-Museum in Basel gezeigt und ihre Begeisterung für des Metall-Plastikers „Große Meta Maxi-Maxi Utopia“ (1987). Ihr vielfarbiges Kleid war hervorragend auf die Installation abgestimmt.
Weltexpress, 28. April 2008


Regisseur Ralf Pleger durfte die Stargeigerin Anne-Sophie Mutter ein Jahr lang begleiten. Dabei ist er ihrem prallvollen Terminkalender jedoch nicht etwa kleinschrittig hinterhergehechelt, sondern hat einige besondere Ereignisse ausgewählt: einen Kammermusikabend mit Mozart-Sonaten in Luzern. Eine Probenphase mit den Trondheim-Solisten in Frankfurt. Und die Uraufführung eines Stücks von André Previn in der Boston Symphony Hall. Indem Pleger sich vor allem auf diese drei Stationen fokussiert, gibt er seinem Film eine klare Struktur - und zeichnet ein facettenreiches Porträt der Künstlerin, ihrer zentralen Anliegen und musikalischen Vorstellungen. Der Regisseur nimmt ein Luzerner Konzert des Jahres 2006 zum Anlass, um über die Anfänge von Anne-Sophie Mutters Laufbahn nachzudenken. Denn genau 30 Jahre früher fiel dort der Startschuss zu ihrer Weltkarriere, als die damals erst 13-jährige Geigerin einen umjubelten Soloabend spielte. Im Rückblick werden der sensationelle Auftritt und das anschließende Probespiel bei Herbert von Karajan lebendig: Der legendäre Maestro machte sie mit seiner Einladung nach Salzburg zum begehrten Wunderkind. Heute engagiert sich Mutter selbst in der musikalischen Nachwuchsförderung - zum Beispiel mit ihrer eigenen Stiftung für hoch talentierte junge Streicher. Eine ihrer Stipendiatinnen, eine junge Koreanerin, spielt gemeinsam mit ihrem großen Vorbild und den Trondheim-Solisten das berühmte Doppelkonzert von Bach: der schönste musikalische Moment des Films.
Hamburger Abendblatt, 28. April 2008