Synsopsis
Anne-Sophie Mutter Dynamik eines Welterfolgs

Anne-Sophie Mutter ist eine der bekanntesten Galionsfiguren der klassischen Musik. Der Film begleitet die Star-Geigerin ein Jahr lang bei ihren gegenwärtigen weltweiten Aktivitäten u. a. nach Boston, Paris, Luzern, Frankfurt und Basel. Das aufwändig gestaltete Porträt zeigt die Künstlerin, ihre spannende Arbeit und ihre packenden Darbietungen ebenso wie die außergewöhnliche Persönlichkeit Anne-Sophie Mutters: ihr Temperament, ihr Engagement und ihre Dominanz, aber auch ihre Selbstironie, ihre Gedankentiefe und ihre Zweifel.

Neben der Protagonistin kommen wichtige Weggefährten zu Wort, darunter Deutschlands prominentester Musikkritiker Joachim Kaiser, der bekannte Politiker und Manager Lothar Späth sowie Anne-Sophie Mutters langjähriger Künstlerkollege und Ex-Ehemann André Previn.

Der Film porträtiert eine aufregende Musikerin, der es immer wieder gelingt, sich weit über den Geigenpart hinaus erfolgreich ins Spiel zu bringen: als geistreiche und amüsante Gesprächs-partnerin, als leidenschaftliche Pädagogin und Nachwuchsförderin, als Organisationstalent und als Kunstnärrin. Zu den Exkursen abseits des Konzertpodiums gehört ein Besuch bei einem Geigenbauspezialisten, dem Anne-Sophie Mutter ihre kostbare Stradivari zur Untersuchung und Instandhaltung anvertraut.

Musikalische Höhepunkte des Films sind die Uraufführung von André Previns jazzigem „Doppelkonzert für Violine und Kontrabass“ (mit Roman Patkoló und dem Boston Symphony Orchestra), und Bachs „Konzert für zwei Violinen“ (mit Ye-Eun Choi und den Trondheim Solisten), das als eine der schönsten Kompositionen der Musikgeschichte gilt.