Pressestimmen
Simone Young – Die Dirigentin. Ein Porträt von Ralf Pleger

Ein spannendes, informatives und amüsant geschriebenes Porträt.
Münchner Abendzeitung, 1. März 2007

Das differenzierte Porträt einer hundertfünfzigprozentigen Musikerin.
Die Welt, 12.10.2006

Sehr gelungen, facettenreich und jegliche Glorifizierung stilvoll vermeidend.
Das Opernglas Nr. 12/2006

Kurzweilige Lektüre.
Hamburger Morgenpost, 12.10.2006

Schon von der Natur des Themensubjekts her neigen Künstler-Biografien gern dazu, ins Blumig-Kalendarische abzudriften. Dieser Gefahr entging der Filmemacher Pleger durch textliche Rückblenden, Panoramafahrten und Gegenschnitte.
Hamburger Abendblatt, 12.10.2006

Ralf Pleger wählt eine flüssig lesbare, erzählende Form, in die er geschickt O-Töne Youngs und ihrer Kollegen einblendet, genau wie man es in einer Radiosendung auch machen würde. Interessant wird es da, wo vom reinen Handwerk die Rede ist, vom Korrepetitor als Illusionskünstler und dem Instinkt desjenigen, der den Überblick in Ausschnitten behalten muss.
Fono Forum, 13. Februar 2007

In Plegers souveräner und mit großem Gewinn zu lesender Beschreibung, die auch zahlreiche Zitatpassagen enthält und in Teilen als Interviewbuch gestaltet ist, wird deutlich, wie sich Simone Young persönlich und künstlerisch entwickelt hat und über wie viel Sprachbegabung und Mutterwitz sie verfügt. Auch über ihre Schwächen gibt sie bereitwillig Auskunft.
Festspielnachrichten Bayreuth 2007

Ralf Pleger hat Hamburgs GMD Simone Young eindrucksvoll porträtiert.
Kieler Nachrichten, 21. Februar 2007

Pleger schreibt gut lesbar, aber mit wissenschaftlicher Akkuratesse. ... Er vermeidet die Arroganz des Fachmanns, der für ihn selbstverständliche Dinge beim Leser als bekannt voraussetzt. ... Dabei entsteht aus dem Wechsel von durchgehendem, genau durchstrukturiertem Text und direkter Rede der Befragten (die durch Kompilation oft zum Dialog erweitert wird) ein Mosaik einer Persönlichkeit, die nicht nur als charmant, sondern als gelegentlich auch schwierig gilt. Man erhält ein ziemlich objektives Bild einer Musikerin, die sich selbst als „workaholic“ bezeichnet und deren Arbeit von Anfang an von einer unstillbaren Neugier bestimmt war.
Opernwelt, Juni 2007

Ralf Pleger drehte einen Film über Simone Young und weitete das Projekt zu einer Biografie aus. Man konnte also ein rasch zusammengetragenes Buchporträt über sie erwarten. Statt dessen liefert der Autor eine gut zu lesende, unterhaltsame und dennoch informative Studie über die Künstlerin, der es als erster Dirigentin gelungen ist, in der Welt „alle ‚Glasdecken‘ zu durchbrechen“.
Das Orchester, April 2007